Aphten – Wie sie entstehen und was dagegen hilft!

Aphten

Aphten kommen plötzlich, können aber lange bleiben und sind unangenehme sowie schmerzhafte Begleiter im Alltag. Was Aphten sind, welche Arten es gibt und was Sie dagegen tun können, klären wir in diesem Beitrag.

Was sind Aphten?

Aphten gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Sie sind zwar nicht ansteckend, können jedoch immer wieder auftreten. Optisch beschreibt man sie als milchig-gelbliche Flecken mit einem rötlichen Rand und einem Durchmesser von weniger als einem Zentimeter. Sie können auf dem Zahnfleisch, der Zunge oder der Mundschleimhaut entstehen.

Welche Arten gibt es?

Man unterscheidet zwischen drei Formen, den Minor-Aphten, den Major-Aphten und den Herpetiformen Aphten. Die Minor-Aphten kommen am häufigsten vor und sind 2 bis 10 Millimeter groß. Von diesen hat man in der Regel nur ein bis vier gleichzeitig im Mund. Die Major Aphten kommen vergleichsweise weniger häufig vor und können zwischen 10 bis 30 Millimeter groß werden. Betroffene haben dann ein bis zwei Aphten gleichzeitig. Eher selten sind Patienten von den Herpetitformen betroffen. Diese sind dann zwar nur ein bis zwei Millimeter groß, jedoch hat man dann sehr viele Aphten gleichzeitig im Mund.

Wie machen sich Aphten bemerkbar und wie entstehen sie?

Die Mundgeschwüre bilden sich im Mund und platzen nach einiger Zeit auf, so entsteht eine kleine Wunde. Die Wunde kann Schmerzen beim Essen, Trinken, Zähne putzen sowie Sprechen verursachen.

Es gibt verschiedene Ursachen für Aphthen. Sie können einerseits durch physische Verletzungen im Mundraum entstehen, dazu gehören ein nicht richtig sitzender Zahnersatz, eine schlechtsitzende Zahnspange oder eine Verletzung mit einer Zahnbürste sein. Es gibt aber auch ganz andere Faktoren die Bildung begünstigen beziehungsweise verursachen, dazu gehören beispielsweise Stress, eine Erkältung, eine Nahrungsunverträglichkeit und ein geschwächtes Immunsystem.

Was kann ich dagegen tun?

Aphten heilen nach wenigen Tagen bis Wochen von selbst wieder ab. Leider gibt es kein Sofortheilmittel, jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Schmerz zu lindern und die Heilung nicht hinauszuziehen. Dazu zählen betäubende Gele oder Salben, aber auch pflanzliche Tinkturen aus Nelke oder Kamillenextrakte. Oft sind auch harte Speise wie Brot und Nüsse oder saure, salzige und würzige Speisen, aber auch alkoholische Getränke Auslöser für. Sollten Sie regelmäßig unter Aphthen leiden, kann es helfen ein Ernährungstagebuch zu führen, um herauszufinden, an welchen Lebensmitteln es liegen kann und zu wissen welche sie in Zukunft meiden sollten.

Sollten Sie keinen Fortschritten bei der Heilung oder Fieber haben, kommen Sie in unsere Praxis, damit wir andere Ursachen oder Erkrankungen ausschließen können.

Gesunde Zähne Glandorf

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