Craniomandibuläre Dysfunktion – Kieferschmerzen behandeln

Craniomandibuläre Dysfunktion

Schmerzen im Kiefer können sehr unangenehm sein und Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Wenn Reden und Kauen schmerzt, sind oft auch der Kopf und Oberkörper davon betroffen. Eine mögliche Ursache könnte die Craniomandibuläre-Dysfunktion sein.

 

Was ist eine Craniomandibuläre Dysfunktion?

Eine Craniomandibuläre-Dysfunktion, kurz CMD, ist eine Störung beziehungsweise eine Fehlregulation des Kausystems. Sie tritt meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf und betrifft häufiger Frauen als Männer. CMD kann durch eine Kieferfehlstellung entstehen, welche dann zu Schmerzen im Kopfbereich führt. Aber auch Probleme in der Ganzkörperstatik, beispielsweise Blockierungen in der Wirbelsäule oder eine dauernde Fehlhaltung können eine CMD auslösen. Neben körperlichen Folgen kann die Erkrankung auch zu psychischen Beschwerden führen, denn im Bereich des Kopfes befindet sich das neuromuskuläre System, welches empfindlich auf Stress, Hektik oder Ärger reagiert.

 

Welche Beschwerden kann die Craniomandibuläre Dysfunktion verursachen?

Die funktionelle Störung im Kausystem kann sehr viele unterschiedliche Symptome und Beschwerden in nahezu allen Bereichen des Körpers verursachen. Die häufigsten Beschwerden sind:

  • Kopfschmerzen
  • Kauschmerzen
  • Eingeschränkte Kieferöffnung
  • Zähneknirschen
  • Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich
  • Rückenschmerzen
  • Ohrenschmerzen/ Tinnitus
  • Schwindel

 

Craniomandibuläre Dysfunktion: Wie kann der Zahnarzt helfen?

Die Heilungschancen bei CMD sind sehr hoch und die CMD kann gut behandelt werden. Eine Zusammenarbeit von Zahnarzt, Orthopäde und Physiotherapeut bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. Diese verläuft je nach Beschwerdegrad sehr individuell ab. Zuerst wird eine Kiefer-Funktionsanalyse durchgeführt bei der die instrumentelle Funktionsanalyse beziehungsweise die Modellanalyse zum Einsatz kommt. Danach kann die Anfertigung einer Aufbiss-Schiene erfolgen, die das Kiefergelenk entlastet und somit die Schmerzen und Beschwerden lindert. Die Physiotherapie kann die zahnärztliche Behandlungen beispielsweise mit einer Manualtherapie, einer Massagetherapie oder mit Hilfe von Dehntechniken unterstützen.

 

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